Dienstag, 19. Dezember 2017

{DEZEMBER OHNE SCHNEE}

ich schlafe sehr lange. bis ich aufwache. und mein Kopf tut weh. Die welt ist verschwommen und hier und da gibt es keine luft.
nachts schlafe ich nicht. weil ich es nicht kann. tagsüber schlafe ich seit heute wieder. und die träume sind obskurer denn je.

ES WAR NACH EINER VERANSTALTUNG
ICH HATTE MEINE FREUNDE VERLOREN ABER IRGENDWIE HABE ICH SIE GESUCHT
ES GAB EINE STRAßE AUF DER ICH IN SONNENSCHEIN HIN UND HER GELAUFEN BIN
BIS MEINE SCHWESTER KAM
WIR FUHREN IN EIN GROßES HAUS AM STRAND ABER ICH MUSSTE WEITER
ICH SAH IMMER WIEDER PERSONEN AUS MEINEM STUDIENGANG
DANN WAR ICH WIEDER IN DER UBAHN
AM KAMPNAGEL STIEG ICH AUS
DABEI GIBT ES DIESE STATION NICHT WIRKLICH
ALS WÄRE DAS DAS EINZIG SELTSAME AN MEINEM TRAUM GEWESEN
RAUM UND ZEIT WURDEN GEBEUGT UND MEIN BEWUSSTSEIN WURDE STÄRKER
BIS ICH NACH IHM RIEF
SOLANGE BIS ER DA WAR
WEIL ICH DINGE SAH DIE KEINER SAH UND IMMER WIEDER HIER UND DORT JEMAND VERSCHWAND
DANN WOLLTE ICH NICHT MEHR TRÄUMEN UND WACHTE AUF
MIT DEM UNFASSBAREN GEFÜHL IN EINER ANDEREN WELT GEWESEN ZU SEIN.

manche träume sind so echt und verstörend. wie das eigene kleine wunderland, was unser gehirn da erschafft.

mein kopf tut weh.

Samstag, 26. August 2017

{FISCH IN BERLIN}

Lange Phase ohne Inhalt. Was wohl zwischen vielen Produkttest und Outfits an mir vorbeigegangen ist? Naja bestimmt nichts was die Welt verändert hätte. Ich bin seit einer Woche wieder in Berlin. Hier erinnere ich mich an Tage wie sie gut sind. Und ehrlich. Satz ohne Verb. Viele Verben. Oder keins. Die Straße in Strausberg vor Vivis Haus ist hügelig. Sie ragt an einen klaren Himmel. Da ist wieder klares Blau. Ich sitze im Auto und weiß wie flatterig mein schwarzes Kleid ist. Meine Haare sind hell, sehr hell, meine Haut nicht dunkel genug. Ich schaue in den Spiegel, während Vivi fährt. Dieses Sonnengesicht nach dem Baden im See macht alles einfacher. Vivi stellt mir ein neues Lied vor und alles steht. Dieser Nachmittag bleibt stehen mit vielleicht ein bisschen mehr Bedeutung. Und es ist hell. Alles ist hell und Sommer.


ICHBINEINFISCHINKOCHENDEMWASSER
ICHBINEINSCHNEEMANNINTHESUN
UND IRGENDWANN MACHT DIR NICHT MAL DAS MEHR ANGST.
UND IRGENDWANN MACHT DIR NICHTS MEHR ANGST.


Freitag, 23. Dezember 2016

{EINFACH FERTIG IN LEVERKUSEN}

ich frage mich nicht selten, ob es sich für viele so anfühlt nach hause zu fahren, wie es sich für mich anfühlt. als hätte ich zugriff auf eine vollkommen andere palette von emotionen. ganz anders.
die tage vor weihnachten habe ich vielviel sport gemacht, mit vielviel schwimmen und vielviel schlafen. und leider auch vielviel lernen.
man, jetzt eine melonenlimo von fritzcola.
ich wäre jetzt gerne in dieser zeit hier gefangen. für eine weile. damit ich jeden tag viel schlafen, viel schwimmen und viel freundeszeit habe.
geheim plane ich schon die zeit nach dieser hier. diese zeit nach prüfungen, an denen man irgendwie verzweifelt. diese zeit hier.
und ich will überhaupt einfach alles überspringen.

mit einem basketball in den park rennen. mit zügen nachts in städte fahren und zu partys laufen,
und lachen
ganz viel
und schlafen, viel schlafen ohne zu wissen wie viel klinische chemie auf einen warten.
und morgens verschlafen in die sonne zu blinzeln.
mit avocadobroten und liebe
ganz viel davon
hach, wie gerne wäre ich schon fertige ärztin.
einfach fertig.
aber das bin ich irgendwie sowieso

gestern habe ich endlich 2 liebe freundinnen aus meiner schulzeit wiedergesehen. das war sweet. es gab so viel pizza und so viel wein und sekt und mehr aber den rest habe ich vergessen.
dann gab es viel gerede, viel laute musik und viel lärm und lachen. und überhaupt war es schön.
und schöne geschenke und dieses gefühl
was ich hatte, war schön.
und weit weg von allen lernereien überhaupt


Samstag, 17. Dezember 2016

{HOLOGRAPHIC FJÄLL RÄVEN KANKEN}

ich weiß nicht vor wie langer zeit mein alter geliebter vansrucksack den geist aufgegeben hat. und eigentlich wollte ich keinen kanken, da alle an meiner uni damit rumlaufen, aber ein liebeskind berlin lederrucksack ist auch etwas teuer im moment. deswegen habe ich mich nach monaten, und einigen weiteren ausgeleierten jutebeuteln, für die schwarze, klassische variante entschieden. es passt tatsächlich so viel mehr rein, als man meint.
und im h&m hab ich einen holographischen anhänger gefunden. 
gleich sleepover.
und packen sollte ich auch noch, bald geht's nach CGN zurück.





anhänger findet ihr hier KLICK // rucksack hier gekauft KLICK

Dienstag, 6. Dezember 2016

{VIVI WAR DA}

vivi war mal wieder da. 
da vergisst man schon mal die uni und den ganzen statischen rest. vergisst glühwein zum frühstück als faux pas und trinkt. 
vivi war mal wieder da und erinnert mich an stundenlanges tanzen.
erinnert mich an mehr als ein medizinstudium. 
erinnert mich daran, worauf ich mein leben lang lust hatte und was ich vergessen hatte.
viel zu spät für einen post und überhaupt wollte ich nur schreiben, zwischen vielenvielen guten posts auf instagram fremder menschen und weihnachtsfeiern und komischen hüten? oder socken? keine ahnung. da ist kein sinn. da war nur vivi.
und ich habe mich erinnert.


verschwommen. danke.

by the way: wenn ihr in hamburg seid schlagt euch nicht mit den anderen touris auf den überfüllten weihnachtemärkten in der innenstadt. geht zur #apostelkirche #osterstraße #fleetinsel aber nicht zu diesen überteuert, überfüllten kackmärkten

Mittwoch, 3. August 2016

{PHYSIKUM HAS GOT ME}

ich wünschte mir sonnenbraune haut, kein physikum, keinen regen, mehr strahlen.
ich wünschte mir mehr ferne, mehr was ich noch nicht kenne.
ich wünschte mir mehr glückliches herzklopfen, mehr sonnenuntergangswein.
ich wünschte mir mehr aus dem koffer leben und überhaupt barfuß-leben.
ich wünschte mir mehr zimt und mehr schreiben in GROSSBUCHSTABEN
ich wünschte mir weniger hier, weniger altes, weniger nicht trauen
ich wünschte mir weniger blinzeln und weniger pastell.
mehr orange.
mehr verschwommene bilder.
überhaupt mehr und weniger

aber das kommt später

København

Montag, 11. April 2016

Die Ringe meiner Augen verraten dich
Schweißgebadete Hände verraten dich
Muss gerade noch suchen wo mein Atem ist
Anscheinend warst du gerade eben da für mich
Auch wenn du deine Lippen nicht bewegst
Glaube ich dir jedes Wort das du über mich erzählst
Auch wenn dich hier fast jeder vergisst
Du bist nicht unendlich, du bist endlich ich
Nicht die große Geste, kein Sportwagentraum
Vielleicht nur Stille - im wortkargen Raum
Ich so: "Danke." du so: "Dafür nicht.."
Weil du von selbstverständlich bist
Auch wenn hier jeder sagt: Der Moment ist nicht mehr Wert, als der Augenblick danach
Warst du gerade eben da
Raus aus dem ewigen Schlaf

Euforia
Ich weiß du holst mich wieder ab
Euforia
Nur kurz raus aus dem ewigen Schlaf
Stehe nur auf, um auf dich zu warten
Und ich weiß irgendwann bist du da
Dann hälst du mich fest, mit offenen Armen
Raus aus dem ewigen Schlaf
Euforia

Ich weiß du hälst dein Wort - laberst nicht
Lässt dich nicht verbiegen, weil du gerade bist
Auch wenn ich nicht weiß wo du gerade bist
Irgendwann bist du sicher wieder da für mich
Auch wenn ich dich wahrscheinlich niemals greifen kann
Hälst du mich fest, damit ich mich wieder halten kann
Ohne dich käme ich wahrscheinlich niemals an
Du bist mehr als nur eine Phase
Bist der Kompass meines Plans
Das gemachte Bett - ungemüdlich
Du reißt mir die Augen auf - unermüdlich
Schaust zu wie sich die Dinge fügen
Sieben Meilen Stiefel landen, Schweben ohne Flügel
Auch wenn hier jeder sagt: Der Moment ist nicht mehr Wert, als der Augenblick danach
Warst du gerade eben da
Raus aus dem ewigen Schlaf

Euforia
Ich weiß du holst mich wieder ab
Euforia
Nur kurz raus aus dem ewigen Schlaf
Stehe nur auf, um auf dich zu warten
Und ich weiß irgendwann bist du da
Dann hälst du mich fest, mit offenen Armen
Raus aus dem ewigen Schlaf
Euforia 
 
 

Montag, 21. März 2016

{THE ALTERNATIVE TRAVEL GUIDE / BERLIN / RESIDENCE}

ich bin kein fan von hotels. 
generell nicht.
am liebsten mag ich es ganz in eine stadt oder einen ort einzutauchen. wenn es geht, wende ich mich an meine freunde, die überall auf der welt wohnen, sei es dauerhaft oder nur für ein semester. 
in berlin kenne ich inzwischen viele leute. richtig gute meschen. lieblingsmenschen









im osten berlins 
in altbauwohnungen 
bei stechend blauem himmel leben

mein alternativer travel guide für berlin ist nicht voller high class hotels
sonders voller zufälligkeiten

liebst C.

Mittwoch, 9. März 2016

{THOSE NEW DAYS}

die tage verlaufen nun anders. sie verlaufen nicht mehr.
sie verstreichen. vielleicht weil ferien sind, vielleicht weil ich voller medikamente im bett liege. 
vielleicht ist es vielleicht so. 
oder es liegt an neuen menschen. 
es liegt an mir?
es liegt an mir
ist da noch eine rechnung offen?
mit zu leichten zielen.

es ist mir momentan einfach egal. 

glück

ich kann glück sagen

Sonntag, 6. März 2016

{SUNDAY CRAVINGS}

kleine reise. keine reise. und wieder zurück.
schokoerdbeeren und ganz viel zuneigung.





 

Donnerstag, 3. März 2016

{KEIN LIED ZUM MÄRZ}

februar ist weg. an seiner stelle steht der märz. ich kenne ihn in Hamburg noch nicht. 
und ich denke ich habe auch kein lied für ihn. 
klar, wieso nicht ok kid rauf und runter. wie jeden monat. und ein bisschen arcade fire. nur bombay bicycle club höre ich nicht mehr. weil ich dann nicht weiß, was mit mir passieren würde. 
rezidivierend. 
ein so schönes wort.
diese beharrlichkeit, die es ausstrahlt. 
passt zu mir. 
wieso es abwehren, anstatt nutzen daraus zu ziehen.
wieso nicht diese beharrlichkeit einsetzen. für mich. 
vielleicht finde ich dann auch ein lied zum märz

mein zimmer war nie aufgeräumter. und alles was ich wiedererkenne, sind blaue augen.
mehr nicht. 
und etwas silbernes.
aber ich weiß nicht was es ist.
es ist neu und war nie da.
aber nichts am horizont sondern etwas scharfes. 
etwas, dass mich suchen lässt. 

und dabei werte ich EGKs aus.
obwohl ich dir nicht sagen kann wo dein herz liegt

plug - I AM



Montag, 29. Februar 2016

{MAKE MY DAY}

today i was wishing
make me day i said
and you did it




tshirt BRANDY MELVILLE / glasses RAYBAN

Sonntag, 28. Februar 2016

{DAS KONZEPT EINES SONNTAGS}

wem gehört der sonntag? 
mir hat er lange nicht gehört aber inzwischen geht es schritt für schritt. 
das gute an sonntagen ist, wenn man mehr und mehr erwachsen wird: man ist in der lage ihn selber zu gestalten. 
man hat die wahl zwischen flohmärkten, lange schlafen, den tag verschlafe, hier in hamburg den fischmarkt oh yes!, brunchen, kram erledigen, der die woche über liegengeblieben ist, freunde, ausflüge, rumgammeln, sport, sich vor dem sport drücken, auf dächern liegen, alles, sogar arbeiten, was ich nicht ganz ungerne mache. 
beim fernsehsender sind sonntage schon nett ;)
mein sonntag heute besteht bisher wirklich aus so viel perrfektem kram. 
das gemütlichste bett, pretty little liars, schanzenviertelausflüge, soooo leckers essen und viele viele liebe menschen. ich habe sogar wieder energie endlich besser und organisierter in die uni zu starten. 
ich ich freue mich sogar auf die nächste woche. ich glaube selbst der montag wird okay :D
aber jetzt mal genug mit der sonntagsschnulzigkeit. 
das ist im moment das konzept eines sonntags. 

aber was ist schon ein konzept. 

tastenrauschen. immer wieder. immer mehr. sonntagsflair.

reime adé. das war's okay. 

c u soon, love, C.






Samstag, 27. Februar 2016

Freitag, 26. Februar 2016

{SCHULJAHRE #1}

ich hab einmal erzählt, was in kartoffeln drin ist. 
und ich saß in räumen, in denen der boden gesprenkelt war und die decke voller luftlöcher. 
es waren chemieräume, und physikräume. aber biologieräume waren die schönsten. 
die mit dem schönsten licht. 
ich erinnere mich daran, wie ich dort saß und ich wollte gut sein, so gut sein, dass es fast nicht gereicht hätte. 
und auch schon damals gab es dieses gefühl. wenn ich aus der schule kam. barfuß tapsend durch unsere wohnung schlich und es einatmete. die einsamkeit. selten gegeben. und so sehr geliebt. 
die klaren sekunden. 
ich weiß nicht mehr wann es losging. aber ich habe es geliebt. 
bis ich wieder in den fachräumen saß. dort war meine liebe anders. sehr intensiv. so erhaben. so als wartet dort die ganze welt. und ich phantasierte dort. 
ich liebte tränen und dem boden lauschen. und krach und stille. 
bis braune augen mich auf den boden schlugen. und ich alles gegeben hätte für sie. und ich träumte mich weg in andere kleidung, aufregende nächte und leidenschaft und leichtsinn. 
bis ich genau zu dem wurde. was ich heute bin. geblieben bin. und allen wesen, denen ich begegne, denen bringe ich all das entgegen. all das, was ich geworden bin. 
und manchmal erinnere ich mich daran. 
wie ich gewesen war, gewesen bin, geworden bin. was war und was ist. 

drawing / the physics girl

{CURRENT MOOD}

IT IS TIME TO CHANGE

Donnerstag, 25. Februar 2016

{ES IST WIEDER FEBRUAR}

nichts gibt mir so viel berührung, wie das was es ist. 
und es ist wieder februar, doch ich freunde mich damit an.
selten so viel regen, schnee und sonnenlicht auf einmal gesehen. 
was davon ist nötig?
der zeitvertreib?
das vitamin D?
oder einfach nichts davon

ich nenne es eine isolierte phase. 
jedes jahr. zur selben zeit. 



Samstag, 20. Februar 2016

{ICH KANN ALLES}

wenn ich in der stadt bin, in der ich geboren wurde, werde ich anders. ich beginne zu staunen.
ich sehe die schönste sonne. ich schöpfe alles neu und verfalle manchmal lust und panik. obwohl, das tue ich eigentlich immer. 
ich höre ok kid in dauerschleife und neue menschen lächeln mich nachts an wenn ich über zäune klettere und ein rauschen höre. 
dann laufe ich bis zum see, an dem ich immer wasserski gefahren bin. 
ich bin high ohne stoff. restlos.
und dieses gefühl bleibt. jetzt ist es schon einige tage da. 
ich kenne jedes einzelne blinzeln dieser vier tage zuhause. und ich kenne jeden neuen nasenring, jeden alten zaun. und wenn ich frei habe, schnappe ich mir die die zu mir gehören und breche diese welt auseinander. 
genauso fühle ich mich. 
mir starren helle, ungeschminkte augen entgegen.
inzwischen ohne fieberwahn aber im schönsten fieber meines geistes gefangen. 

pullover - zara




Ich nehm' mein Ego, quetsch' es aus
Alle Tränen müssen raus
Betrunken von mir selbst, füll' leere Gläser wieder auf
Leere Gläser wieder aus
Selbst der Wasserwerfer kann mir nichts
Strahle so hell, dass alles regenbogenfarben ist
Wo die Nacht pulsiert, wo jeder was erwartet
Mich niemand wirklich kennt, wirklich niemand auf mich wartet

Weiß niemand, wo mein Herz schlägt?
Weiß niemand, wo mein Herz schlägt?
Und die Vögel, sie zwitschern immer noch das alte Lied
Ein zahmer sinkt von Freiheit, ein wilder Vogel fliegt
Und jeder Spruch klingt so wie tausende zuvor
Nicht mehr wert als nur ein Rauschen im Ohr

Mir egal, ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'

Ich hab mir alles geglaubt, mir meine Lügen auch
Und dass die Lügen Lügen waren, glaub' ich mir jetzt auch
Wissen ersetzt denken nicht, weiß ich nicht, denke ich
Ich hab mich an mir verblendet, schrieb Geschichte nur in Blindenschrift
Wollte nicht so sein wie sie, wusste, was ich werden muss
Andere Leute werden groß, ich mach' mit dem werden Schluss
Und wenn mich jemand hasst, hab ich immer noch irgendwas
Das der jemand gerne hätte - alles richtig gemacht

Ich weiß wieder wo mein Herz schlägt
Ich weiß wieder wo mein Herz schlägt
Und die Vögel, sie zwitschern immer noch das alte Lied
Ein zahmer sinkt von Freiheit, ein wilder Vogel fliegt
Und jeder Spruch klingt so wie tausende zuvor
Nicht mehr wert als nur ein Rauschen im Ohr

Mir egal, ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'
Schau mich an, ich kann alles
Ich kann nicht viel, nein, alles
Wie viel ich verdien'? Alles!
Mein einziges Ziel? Alles!
Schau mich an, ich kann alles
Hab' mich entschieden gegen alle
Mach' meinen Frieden mit allen
Entschieden zu fliegen, bis ich falle

Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'




PERFEKT

Freitag, 19. Februar 2016

{DIESE 1 1/2 JAHRE}

diese 1 1/2 jahren heißen noch 4 1/2.
mindestens.

ich bin eine medizinstudentin. zu jung begonnen. zu viel seltsames zeug gemacht und im rückblick zu wenig studiert und doch alles geschafft. 
das stärkt meinen glauben in die vorstellung dass es mir liegt. 
und das tut es. 
ich lebe zwischen hamburg und köln. immer nur in einer von beiden und doch nie ganz hier oder da. 
und berlin. berlin nicht vergessen. dort bin ich öfters als in köln. 

bleiben kann ich nicht. 

nirgendwo.

jetzt sitze ich wieder an meinem schreibtisch in köln und wundere mich über die sinnhaftigkeit von unnützem kram. 
wieso ich auf einmal eine bilanz ziehen will?
weil ich ne menge zu sagen habe, mal mehr oder weniger kreativ verpackt. mal interssiert mich mode oder pures bildergeschehen. ich werde nicht so sein, wie ihr mich gerne hätte. ich werde vermutlich nicht mal so sein wie ich mich gerne hätte aber ich werde sein und rennen. 
hauptsache ich habe klänge im kopf und eine träne auf der haut. und ein unbrechbares lächeln. 

so fühlen sich 1 1/2 jahre an. sie fühlen sich losgelassen an. tief. bleibend. 

ich suche ein gefühl, das ich in diesem moment fühle, es ist das sinnhaftigste, zielloseste gefühl auf der welt. es ist meine erlösung. es ist mein glück. es ist gänsehaut und helles blaue. strahlend. und wohlig. 
es ist alles was ich brauche.
begleitet mich auf meinem weg. noch ein paar jahre im studium, zerstreut, genial.

liebst, C.

Montag, 15. Februar 2016

{UND ICH FRAG DICH WAS GEHT UND DU FRAGST MICH WAS BLEIBT}

valentinstag ist vorbei und ich war nie anti oder pro. ein tag, wie ein tag, der benannt worden ist. ich finde trost in dieser vorstellung. dieser vorstellung der tausend rosen. davon, wie viel man sein kann. wie man sich inszenieren kann, sich zurücknehmen kann. man darf klischee sein, man darf sagen und lieben. 
wieso braucht man so einen tag?
ich brauche ihn, weil es an diesem tag in ordnung war. alles. nichts zu viel. oder doch?
oder nicht. kein verstecken. keine offenbarung. nur gutes. wirklich. planung. mit oder mit ohne. 
ich verstehe nicht das wesen dieses tages. 
vielleicht zu beginn eine zeit die besonders ist.
vielleicht in der mitte eine zeit die man durchleben muss. 
vielleicht zum ende hin zurückerinnern oder es einfach sein zu lassen. 

aber rosen sind okay. und schwarze spitze und alles, wie es normal sein könnte. 

es aber nicht ist.




als wäre das nicht mein leben. oder doch? weil es normaliät näher kommt? und ist das denn nicht besonders? nicht einfügsam in meine geschichte? aber weiß ich, dass ich meine geschichte alleine schreibe. 
manchmal denke ich; ich wäre kein mensch mehr. 

vielleicht. rosen sind okay. vielleicht.