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Dienstag, 6. Dezember 2016

{VIVI WAR DA}

vivi war mal wieder da. 
da vergisst man schon mal die uni und den ganzen statischen rest. vergisst glühwein zum frühstück als faux pas und trinkt. 
vivi war mal wieder da und erinnert mich an stundenlanges tanzen.
erinnert mich an mehr als ein medizinstudium. 
erinnert mich daran, worauf ich mein leben lang lust hatte und was ich vergessen hatte.
viel zu spät für einen post und überhaupt wollte ich nur schreiben, zwischen vielenvielen guten posts auf instagram fremder menschen und weihnachtsfeiern und komischen hüten? oder socken? keine ahnung. da ist kein sinn. da war nur vivi.
und ich habe mich erinnert.


verschwommen. danke.

by the way: wenn ihr in hamburg seid schlagt euch nicht mit den anderen touris auf den überfüllten weihnachtemärkten in der innenstadt. geht zur #apostelkirche #osterstraße #fleetinsel aber nicht zu diesen überteuert, überfüllten kackmärkten

Mittwoch, 3. August 2016

{PHYSIKUM HAS GOT ME}

ich wünschte mir sonnenbraune haut, kein physikum, keinen regen, mehr strahlen.
ich wünschte mir mehr ferne, mehr was ich noch nicht kenne.
ich wünschte mir mehr glückliches herzklopfen, mehr sonnenuntergangswein.
ich wünschte mir mehr aus dem koffer leben und überhaupt barfuß-leben.
ich wünschte mir mehr zimt und mehr schreiben in GROSSBUCHSTABEN
ich wünschte mir weniger hier, weniger altes, weniger nicht trauen
ich wünschte mir weniger blinzeln und weniger pastell.
mehr orange.
mehr verschwommene bilder.
überhaupt mehr und weniger

aber das kommt später

København

Montag, 21. März 2016

{THE ALTERNATIVE TRAVEL GUIDE / BERLIN / RESIDENCE}

ich bin kein fan von hotels. 
generell nicht.
am liebsten mag ich es ganz in eine stadt oder einen ort einzutauchen. wenn es geht, wende ich mich an meine freunde, die überall auf der welt wohnen, sei es dauerhaft oder nur für ein semester. 
in berlin kenne ich inzwischen viele leute. richtig gute meschen. lieblingsmenschen









im osten berlins 
in altbauwohnungen 
bei stechend blauem himmel leben

mein alternativer travel guide für berlin ist nicht voller high class hotels
sonders voller zufälligkeiten

liebst C.

Mittwoch, 9. März 2016

{THOSE NEW DAYS}

die tage verlaufen nun anders. sie verlaufen nicht mehr.
sie verstreichen. vielleicht weil ferien sind, vielleicht weil ich voller medikamente im bett liege. 
vielleicht ist es vielleicht so. 
oder es liegt an neuen menschen. 
es liegt an mir?
es liegt an mir
ist da noch eine rechnung offen?
mit zu leichten zielen.

es ist mir momentan einfach egal. 

glück

ich kann glück sagen

Donnerstag, 3. März 2016

{KEIN LIED ZUM MÄRZ}

februar ist weg. an seiner stelle steht der märz. ich kenne ihn in Hamburg noch nicht. 
und ich denke ich habe auch kein lied für ihn. 
klar, wieso nicht ok kid rauf und runter. wie jeden monat. und ein bisschen arcade fire. nur bombay bicycle club höre ich nicht mehr. weil ich dann nicht weiß, was mit mir passieren würde. 
rezidivierend. 
ein so schönes wort.
diese beharrlichkeit, die es ausstrahlt. 
passt zu mir. 
wieso es abwehren, anstatt nutzen daraus zu ziehen.
wieso nicht diese beharrlichkeit einsetzen. für mich. 
vielleicht finde ich dann auch ein lied zum märz

mein zimmer war nie aufgeräumter. und alles was ich wiedererkenne, sind blaue augen.
mehr nicht. 
und etwas silbernes.
aber ich weiß nicht was es ist.
es ist neu und war nie da.
aber nichts am horizont sondern etwas scharfes. 
etwas, dass mich suchen lässt. 

und dabei werte ich EGKs aus.
obwohl ich dir nicht sagen kann wo dein herz liegt

plug - I AM



Sonntag, 28. Februar 2016

{DAS KONZEPT EINES SONNTAGS}

wem gehört der sonntag? 
mir hat er lange nicht gehört aber inzwischen geht es schritt für schritt. 
das gute an sonntagen ist, wenn man mehr und mehr erwachsen wird: man ist in der lage ihn selber zu gestalten. 
man hat die wahl zwischen flohmärkten, lange schlafen, den tag verschlafe, hier in hamburg den fischmarkt oh yes!, brunchen, kram erledigen, der die woche über liegengeblieben ist, freunde, ausflüge, rumgammeln, sport, sich vor dem sport drücken, auf dächern liegen, alles, sogar arbeiten, was ich nicht ganz ungerne mache. 
beim fernsehsender sind sonntage schon nett ;)
mein sonntag heute besteht bisher wirklich aus so viel perrfektem kram. 
das gemütlichste bett, pretty little liars, schanzenviertelausflüge, soooo leckers essen und viele viele liebe menschen. ich habe sogar wieder energie endlich besser und organisierter in die uni zu starten. 
ich ich freue mich sogar auf die nächste woche. ich glaube selbst der montag wird okay :D
aber jetzt mal genug mit der sonntagsschnulzigkeit. 
das ist im moment das konzept eines sonntags. 

aber was ist schon ein konzept. 

tastenrauschen. immer wieder. immer mehr. sonntagsflair.

reime adé. das war's okay. 

c u soon, love, C.






Freitag, 26. Februar 2016

{SCHULJAHRE #1}

ich hab einmal erzählt, was in kartoffeln drin ist. 
und ich saß in räumen, in denen der boden gesprenkelt war und die decke voller luftlöcher. 
es waren chemieräume, und physikräume. aber biologieräume waren die schönsten. 
die mit dem schönsten licht. 
ich erinnere mich daran, wie ich dort saß und ich wollte gut sein, so gut sein, dass es fast nicht gereicht hätte. 
und auch schon damals gab es dieses gefühl. wenn ich aus der schule kam. barfuß tapsend durch unsere wohnung schlich und es einatmete. die einsamkeit. selten gegeben. und so sehr geliebt. 
die klaren sekunden. 
ich weiß nicht mehr wann es losging. aber ich habe es geliebt. 
bis ich wieder in den fachräumen saß. dort war meine liebe anders. sehr intensiv. so erhaben. so als wartet dort die ganze welt. und ich phantasierte dort. 
ich liebte tränen und dem boden lauschen. und krach und stille. 
bis braune augen mich auf den boden schlugen. und ich alles gegeben hätte für sie. und ich träumte mich weg in andere kleidung, aufregende nächte und leidenschaft und leichtsinn. 
bis ich genau zu dem wurde. was ich heute bin. geblieben bin. und allen wesen, denen ich begegne, denen bringe ich all das entgegen. all das, was ich geworden bin. 
und manchmal erinnere ich mich daran. 
wie ich gewesen war, gewesen bin, geworden bin. was war und was ist. 

drawing / the physics girl

Donnerstag, 25. Februar 2016

{ES IST WIEDER FEBRUAR}

nichts gibt mir so viel berührung, wie das was es ist. 
und es ist wieder februar, doch ich freunde mich damit an.
selten so viel regen, schnee und sonnenlicht auf einmal gesehen. 
was davon ist nötig?
der zeitvertreib?
das vitamin D?
oder einfach nichts davon

ich nenne es eine isolierte phase. 
jedes jahr. zur selben zeit. 



Samstag, 20. Februar 2016

{ICH KANN ALLES}

wenn ich in der stadt bin, in der ich geboren wurde, werde ich anders. ich beginne zu staunen.
ich sehe die schönste sonne. ich schöpfe alles neu und verfalle manchmal lust und panik. obwohl, das tue ich eigentlich immer. 
ich höre ok kid in dauerschleife und neue menschen lächeln mich nachts an wenn ich über zäune klettere und ein rauschen höre. 
dann laufe ich bis zum see, an dem ich immer wasserski gefahren bin. 
ich bin high ohne stoff. restlos.
und dieses gefühl bleibt. jetzt ist es schon einige tage da. 
ich kenne jedes einzelne blinzeln dieser vier tage zuhause. und ich kenne jeden neuen nasenring, jeden alten zaun. und wenn ich frei habe, schnappe ich mir die die zu mir gehören und breche diese welt auseinander. 
genauso fühle ich mich. 
mir starren helle, ungeschminkte augen entgegen.
inzwischen ohne fieberwahn aber im schönsten fieber meines geistes gefangen. 

pullover - zara




Ich nehm' mein Ego, quetsch' es aus
Alle Tränen müssen raus
Betrunken von mir selbst, füll' leere Gläser wieder auf
Leere Gläser wieder aus
Selbst der Wasserwerfer kann mir nichts
Strahle so hell, dass alles regenbogenfarben ist
Wo die Nacht pulsiert, wo jeder was erwartet
Mich niemand wirklich kennt, wirklich niemand auf mich wartet

Weiß niemand, wo mein Herz schlägt?
Weiß niemand, wo mein Herz schlägt?
Und die Vögel, sie zwitschern immer noch das alte Lied
Ein zahmer sinkt von Freiheit, ein wilder Vogel fliegt
Und jeder Spruch klingt so wie tausende zuvor
Nicht mehr wert als nur ein Rauschen im Ohr

Mir egal, ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'

Ich hab mir alles geglaubt, mir meine Lügen auch
Und dass die Lügen Lügen waren, glaub' ich mir jetzt auch
Wissen ersetzt denken nicht, weiß ich nicht, denke ich
Ich hab mich an mir verblendet, schrieb Geschichte nur in Blindenschrift
Wollte nicht so sein wie sie, wusste, was ich werden muss
Andere Leute werden groß, ich mach' mit dem werden Schluss
Und wenn mich jemand hasst, hab ich immer noch irgendwas
Das der jemand gerne hätte - alles richtig gemacht

Ich weiß wieder wo mein Herz schlägt
Ich weiß wieder wo mein Herz schlägt
Und die Vögel, sie zwitschern immer noch das alte Lied
Ein zahmer sinkt von Freiheit, ein wilder Vogel fliegt
Und jeder Spruch klingt so wie tausende zuvor
Nicht mehr wert als nur ein Rauschen im Ohr

Mir egal, ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'
Schau mich an, ich kann alles
Ich kann nicht viel, nein, alles
Wie viel ich verdien'? Alles!
Mein einziges Ziel? Alles!
Schau mich an, ich kann alles
Hab' mich entschieden gegen alle
Mach' meinen Frieden mit allen
Entschieden zu fliegen, bis ich falle

Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'




PERFEKT

Freitag, 19. Februar 2016

{DIESE 1 1/2 JAHRE}

diese 1 1/2 jahren heißen noch 4 1/2.
mindestens.

ich bin eine medizinstudentin. zu jung begonnen. zu viel seltsames zeug gemacht und im rückblick zu wenig studiert und doch alles geschafft. 
das stärkt meinen glauben in die vorstellung dass es mir liegt. 
und das tut es. 
ich lebe zwischen hamburg und köln. immer nur in einer von beiden und doch nie ganz hier oder da. 
und berlin. berlin nicht vergessen. dort bin ich öfters als in köln. 

bleiben kann ich nicht. 

nirgendwo.

jetzt sitze ich wieder an meinem schreibtisch in köln und wundere mich über die sinnhaftigkeit von unnützem kram. 
wieso ich auf einmal eine bilanz ziehen will?
weil ich ne menge zu sagen habe, mal mehr oder weniger kreativ verpackt. mal interssiert mich mode oder pures bildergeschehen. ich werde nicht so sein, wie ihr mich gerne hätte. ich werde vermutlich nicht mal so sein wie ich mich gerne hätte aber ich werde sein und rennen. 
hauptsache ich habe klänge im kopf und eine träne auf der haut. und ein unbrechbares lächeln. 

so fühlen sich 1 1/2 jahre an. sie fühlen sich losgelassen an. tief. bleibend. 

ich suche ein gefühl, das ich in diesem moment fühle, es ist das sinnhaftigste, zielloseste gefühl auf der welt. es ist meine erlösung. es ist mein glück. es ist gänsehaut und helles blaue. strahlend. und wohlig. 
es ist alles was ich brauche.
begleitet mich auf meinem weg. noch ein paar jahre im studium, zerstreut, genial.

liebst, C.

Montag, 15. Februar 2016

{UND ICH FRAG DICH WAS GEHT UND DU FRAGST MICH WAS BLEIBT}

valentinstag ist vorbei und ich war nie anti oder pro. ein tag, wie ein tag, der benannt worden ist. ich finde trost in dieser vorstellung. dieser vorstellung der tausend rosen. davon, wie viel man sein kann. wie man sich inszenieren kann, sich zurücknehmen kann. man darf klischee sein, man darf sagen und lieben. 
wieso braucht man so einen tag?
ich brauche ihn, weil es an diesem tag in ordnung war. alles. nichts zu viel. oder doch?
oder nicht. kein verstecken. keine offenbarung. nur gutes. wirklich. planung. mit oder mit ohne. 
ich verstehe nicht das wesen dieses tages. 
vielleicht zu beginn eine zeit die besonders ist.
vielleicht in der mitte eine zeit die man durchleben muss. 
vielleicht zum ende hin zurückerinnern oder es einfach sein zu lassen. 

aber rosen sind okay. und schwarze spitze und alles, wie es normal sein könnte. 

es aber nicht ist.




als wäre das nicht mein leben. oder doch? weil es normaliät näher kommt? und ist das denn nicht besonders? nicht einfügsam in meine geschichte? aber weiß ich, dass ich meine geschichte alleine schreibe. 
manchmal denke ich; ich wäre kein mensch mehr. 

vielleicht. rosen sind okay. vielleicht.


Mittwoch, 10. Februar 2016

Donnerstag, 17. Dezember 2015

{ICH KANN JANUAR UND FEBRUAR NICHT FÜLLEN}

noch zwei tage und dann schließe ich ab mit hamburg für eine weile. für eine ganze weile 
und der dezember ließ sich so gut füllen. 
er war voller prüfungen. voller glück. voller wahnsinn und voller leben.


HEAVY SEAS - HVOB

was ist für euch januar? was macht ihn aus? wie füllt ihr ihn?

liebst, C.




Samstag, 12. Dezember 2015

{THE PICTURE ON MY WALL REMINDS ME; IT IS NOT SO BAD}

meine schwester hat immer richtig viel eminem gehört. glaube ich zumindest. zumindest war das ihre zeit und ich war 4 jahre jünger. das bin ich immernoch und das werde ich immer sein. 
jetzt höre ich wieder eminem.

seriöse zwischenmeldung: prüfungen durch, und zwar so richtig durch. wieder näher dran am arzt-sein. hach, dieses arzt sein. ich weiß immernoch nicht was ich hier mache.aber muss ich es denn schon wissen. 

ich bin wieder da. wieder am jungfernstieg sitzend, wieder klarer, wieder auf der jagd nach avocados. wieder in freudiger festival erwartung. wieder mit und ohne depression und mit und ohne euphorie. und endlich gehen-lassend.

das bild an meiner wand erinnert mich daran - es ist nicht so schlimm. 







morgendliche kunst. das ist wasserturm. das ist still und direkt nach dem regen. das ist hamburg. das ist alles. das ist dieses gefühl, was ich mir selber geben kann inzwischen.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

{STUDENTENLEBEN ÜBERLEBEN #3 PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG}

keine ahnung, wie ihr in der schule wart, und falls ihr noch zur schule geht, keine ahnung, wie ihr in der grundschule wart. 
naja, jünger auf jeden fall aber auch irgendwie andere menschen?
ich finde nichts prägt einen menschen so sehr, wie die vermutlich erste zeit sich selbst zu leben, an sich selbst zu scheitern, selber zu planen, eigenständig zu entscheiden.
bei mir persönlich war das schon jahre vor meinem studienbeginn der fall aber nun ist alles anders. 

ihr seid alle persönlichkeiten, jeder einzelne von euch. der eine oder andere mehr angepasst, der eine oder andere weniger. sei es sich vorzunehmen #goals zu erreichen wie ich vor einiger zeit in einem spannenden post der lieben chiara zu lesen bekommen habe oder total anti zu sein. 

als student läuft es bei mir so: ich wollte weg! großstadt? ja bitte! alleine ausbrechen? ja bitte! keine angst davor zu scheitern, alleine nicht klarzukommen? nein! einfach mutig sein? oh ja! 

vielleicht nicht die sicherste entscheidung in eine stadt zu ziehen, in der niemand aus meinem alten freundeskreis wohnt, wo es niemanden, den ich kannte, hinverschlagen hat. 

mir egal, Hamburg? vermutlich beste und richtigste entscheidung meines lebens!

noch vor einem jahr hätte ich niemals gedacht, dass ich bei menschen an einen punkt gelangen würde, an dem es mir egal sein würde, ich kannte keine menschen, die mich bis auf den boden ziehen konnte, die mir das gefühl geben konnten, es nicht wert zu sein. ich kannte vor einem jahr noch nicht das gefühl mit einem skalpell einen mensch zu verstehen, ich kannte nicht meine liebe für den norden, meine stärke, meine wiederstandsfähigkeit.
ich kannte nicht meine personen, die nun ein teil von mir sind. 

wisst ihr, das ist schon eine seltsame sache, mit dem sich-entwickeln. viel zu seltsam um sie in einem post zu packen aber was ich sagen möchte, oder was ich vielmehr weitergeben möchte, ist meine wertvollste erfahrung MUTIG zu sein. ich werde es nie bereuen, mutig gewesen zu sein, denn ich weiß, dass uns mut wachsen lässt, uns aufweckt und uns die chance gibt im leben weiterzukommen. 
wie ich nun anders bin als vor einem jahr? 
sicher ich laufe noch immer barfuß über staubigen festivalboden, bin verrückt, bunt, laut, leise, hart, stilsicher, lieb, paradox und vor allem ehrlich aber ich bin nun auch optimistisch, weil man immer eine wahl hat, ob die ganze scheiße, die einem wiederfahren ist, einen runterzieht. ich meine man kann immer in der ecke sitzen und heulen oder an einen punkt gelangen und sich dagegenentscheiden. ich weiß mehr, bin wirklich erwachsenener, obwohl nee, eher gefestigster. 

eine persönlickeit zu werden bedeutet sich dem vulkanausbruch, der sich leben nennt zu stellen, nach einiger zeit hört das feuerspucken auf, vielleicht bricht es hier und da nochmal heraus aber die lava wird fest, unter der kruste noch glühend und leicht einzureißen aber immer sicherer zu betreten, mit der zeit weiß man, wo es stabilität gibt und wo gefahren lauern. 
und wie gut wir unseren persönlichen vulkan bändigen, liegt ganz an uns und der persönlichkeit, die wir sind.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

{THIS AWKWARD STUDENT LIFE}

lust fotos zu machen. aber keine lust sich in der kälte aus dem bett zu kramen.
uni ist zum glück noch wundervoller als letztes jahr. ganz oft umgeben von gähnenden menschen. 
ich gähne erst zu hause. studentenleben haha. dann fing es an zu nieseln. und meine haaren wurden wuschig und wild.

istmiregal / dieweltnervtdochnichtbloßdaswettertutes

ich bestehe aus riesigen pullovern und uggs. und einem kopf mit wilden hellen haaren. 
so richtig herbst!