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Samstag, 20. Februar 2016

{ICH KANN ALLES}

wenn ich in der stadt bin, in der ich geboren wurde, werde ich anders. ich beginne zu staunen.
ich sehe die schönste sonne. ich schöpfe alles neu und verfalle manchmal lust und panik. obwohl, das tue ich eigentlich immer. 
ich höre ok kid in dauerschleife und neue menschen lächeln mich nachts an wenn ich über zäune klettere und ein rauschen höre. 
dann laufe ich bis zum see, an dem ich immer wasserski gefahren bin. 
ich bin high ohne stoff. restlos.
und dieses gefühl bleibt. jetzt ist es schon einige tage da. 
ich kenne jedes einzelne blinzeln dieser vier tage zuhause. und ich kenne jeden neuen nasenring, jeden alten zaun. und wenn ich frei habe, schnappe ich mir die die zu mir gehören und breche diese welt auseinander. 
genauso fühle ich mich. 
mir starren helle, ungeschminkte augen entgegen.
inzwischen ohne fieberwahn aber im schönsten fieber meines geistes gefangen. 

pullover - zara




Ich nehm' mein Ego, quetsch' es aus
Alle Tränen müssen raus
Betrunken von mir selbst, füll' leere Gläser wieder auf
Leere Gläser wieder aus
Selbst der Wasserwerfer kann mir nichts
Strahle so hell, dass alles regenbogenfarben ist
Wo die Nacht pulsiert, wo jeder was erwartet
Mich niemand wirklich kennt, wirklich niemand auf mich wartet

Weiß niemand, wo mein Herz schlägt?
Weiß niemand, wo mein Herz schlägt?
Und die Vögel, sie zwitschern immer noch das alte Lied
Ein zahmer sinkt von Freiheit, ein wilder Vogel fliegt
Und jeder Spruch klingt so wie tausende zuvor
Nicht mehr wert als nur ein Rauschen im Ohr

Mir egal, ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'

Ich hab mir alles geglaubt, mir meine Lügen auch
Und dass die Lügen Lügen waren, glaub' ich mir jetzt auch
Wissen ersetzt denken nicht, weiß ich nicht, denke ich
Ich hab mich an mir verblendet, schrieb Geschichte nur in Blindenschrift
Wollte nicht so sein wie sie, wusste, was ich werden muss
Andere Leute werden groß, ich mach' mit dem werden Schluss
Und wenn mich jemand hasst, hab ich immer noch irgendwas
Das der jemand gerne hätte - alles richtig gemacht

Ich weiß wieder wo mein Herz schlägt
Ich weiß wieder wo mein Herz schlägt
Und die Vögel, sie zwitschern immer noch das alte Lied
Ein zahmer sinkt von Freiheit, ein wilder Vogel fliegt
Und jeder Spruch klingt so wie tausende zuvor
Nicht mehr wert als nur ein Rauschen im Ohr

Mir egal, ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'
Schau mich an, ich kann alles
Ich kann nicht viel, nein, alles
Wie viel ich verdien'? Alles!
Mein einziges Ziel? Alles!
Schau mich an, ich kann alles
Hab' mich entschieden gegen alle
Mach' meinen Frieden mit allen
Entschieden zu fliegen, bis ich falle

Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Alles glänzt, was ab jetzt vor mir liegt
Ich kann alles
Ich kann alles
Ich kann alles
Bis ich aufschlag' beweis' ich, dass ich flieg'




PERFEKT

Samstag, 12. Dezember 2015

{THE PICTURE ON MY WALL REMINDS ME; IT IS NOT SO BAD}

meine schwester hat immer richtig viel eminem gehört. glaube ich zumindest. zumindest war das ihre zeit und ich war 4 jahre jünger. das bin ich immernoch und das werde ich immer sein. 
jetzt höre ich wieder eminem.

seriöse zwischenmeldung: prüfungen durch, und zwar so richtig durch. wieder näher dran am arzt-sein. hach, dieses arzt sein. ich weiß immernoch nicht was ich hier mache.aber muss ich es denn schon wissen. 

ich bin wieder da. wieder am jungfernstieg sitzend, wieder klarer, wieder auf der jagd nach avocados. wieder in freudiger festival erwartung. wieder mit und ohne depression und mit und ohne euphorie. und endlich gehen-lassend.

das bild an meiner wand erinnert mich daran - es ist nicht so schlimm. 







morgendliche kunst. das ist wasserturm. das ist still und direkt nach dem regen. das ist hamburg. das ist alles. das ist dieses gefühl, was ich mir selber geben kann inzwischen.

Dienstag, 1. Dezember 2015

{KUNST MIT OREOS}


LERNEN?
oder bilder von oreos machen?
LERNEN!
und dann den tag verschlafen.

voll lecker und der schlaf war gut

das sind die wirklich wichtigen dinge

Mittwoch, 16. September 2015

{HOMMAGE AN DEN SOMMER / PART 1}

ich verbrachte meine zeit in berlin, und ich lebte dort irgendwie. 
weil es sich so angefühlt hat. 
nichts zu befürchten. 
wir einigten uns darauf für die feierlichkeit am nächsten abend cider zu kaufen. 
weil ich ihn liebte. 
auf festivals mein treuer begleiter. 
mit einem schuss vodka. 
und noch am selben abend überlegten wir uns campen zu gehen. 
irgendwo auf einem feld. 
und wir zählten sterne. 
und hatten angst, davor, dass es so still war. 
zu viel gelacht. 
wir waren einhörner. 
weißt du noch? da waren meine haare pink. 
tage später zuckerwatte rosa. 
und dann erdbeerblond. 
so lange war ich in berlin gewesen. 
und selten nächte so genossen. 
weil ich nichts zu befürchten hatte. 
wieso muss es woanders so anders sein?
als wäre anstrengung das zeichen eines fleißigen studenten. 
als müsste man sich quälen und unwohl fühlen an bestimmten orten. 
aber nein. nicht in berlin. 
nicht damals. 
und es war warm, als wir aufwachten und ewig lange in der sonne radfuhren. 
es war schön. wir lachten zu laut. 
oder gerade laut genug. 
an dem tag waren wir seesterne. 
und wir waren so glücklich. 
wie kinder. 
wie aßen wie sie, wir fühlen wie sie. 
da gab es keine selbstzweifel, kein essen auf das man verzichtete. 
dann fanden wir den cider, den ich so mochte.
und am abend der feierlichkeit mochtest du ihn auch und wolltest noch mehr. 
ich wollte mehr nacht. wollte mehr stunden draußen mit ihm.
keine befürchtung. 
und ohne fahrräder im nebelmorgen spazierten wir zurück. 
ich war eine prinzessin. 
und ein cider war übrig. 


Dienstag, 4. August 2015

{ALL THAT IS GOLDEN IS NEVER REAL}


by the throat CHVRCHES


ich stehe im moment ziemlich auf metallfarbene sandalen. 

WAS IST DIESEN SOMMER BEI EUCH EIN SCHUH MUST HAVE ?

liebst, C.

Dienstag, 14. Juli 2015

{FLAMINGLE}

es ist fast so, als würden sie bei mir im garten stehen. 
sie sind rosa, haben einen langen hals und dünne beine. 
sie sind seltsam. 
es sind viele. 
sie passen zu mir, weil sie verrückt und wunderlandmäßig aussehen. 
als käme ich gleich auf die idee sie als croquetschläger zu benutzen, um das croquet spiel absichtlich zu verlieren, damit die herzkönigin nicht köpfe rollen lässt. 
das ist ne mischung aus literatur und photographie. 
sie sind rosa.
es sind viele. 




Mittwoch, 1. Juli 2015

Samstag, 6. Juni 2015

{BLUMENGIEßERIN}

und in der masse der menschen wirst du jemanden finden, auf den diese liedzeilen passen.
du wirst dann nicht sagen müssen: was ein hipsterklischee ey!
es gibt diesen menschen, der mit jeder faser seines körpers lebt, zwischen kaffee-warm und hinterland.
vielleicht traurig festzustellene melancholie, bevor süßeste wehmütigkeit einsetzt.
wenn du bemerkst, dass einige unter uns städte verlassen, nicht weil sie mehr suchen, sondern, weil sie die basis nie hatten.
menschen mit echten blumen in den haaren und einem wesen so echt, dass es schmerzt wegzuschauen.
sie hören unter tausend leuten eine stimme, die immer zu ihnen gehören wird; schauen leise und fühlen laut.
und wären so gerne nicht so, weil es oft viel zu viel ist.
alles.

Donnerstag, 28. Mai 2015

{THE ART OF REBELLION}

Trage meine Haare doch offen, wenn ich bei euch bin.
Sei eine königliche Lügnerin.
Der Geist von Kaffee meine Venen ziert.
Was einst verschwunden, nochmal passiert. 
Sonst sind sie zusammengebunden und wirken nicht.
Lass nichts mehr raus, nichts rein ins Licht.
Aus Stumpfsinn erhebt sich vertrautes Befinden.
Doch so erhofft, es würde auf ewig schwinden.
Falsch die Annahme, falsch das alles.
Es ruft so laut, des Körpers Schalles. 
Und wieder beginnt das ewige Spiel. 
Es brauchte nur diesen einen Tag 
Wo es durchbrach
Und wurde zu viel.





Dienstag, 5. Mai 2015

{WE BECOME SILHOUETTES}

wir sind silhouetten. 

eins. zwei. 

aufgebraucht. 


wir sind silhouetten. wollen einen weg. keinen zweifel.
aber es ist egal, wo man ankommt.
solange man ankommt.


Sonntag, 3. Mai 2015

{AND THEN I THOUGHT ABOUT KARMA AND YOGHURT}

Es fühlt sich immer mehr anders an. Und kaltkuschelig und warmwunderlich zugleich. Ich finde Heidelbeersoyajoghurt immernoch am aller besten. Ab und an lese ich im Kartengeheimnis. Ein zweites Wunderland? Bestimmt nicht. 
Dann wende ich mich Gewebearten zu und stelle fest, wie gut ich sie doch schon kenne. 
Der Himmel über Hamburg verzieht sich gräulich. Aber nicht traurig-grau sondern kühlend-grau und nach und nach beruhigen sich hitzige Gemüter und jeder denkt ans Verzeihen. Nur ich nicht momentan. Vielleicht sind blaue Augen zu ähnlich. 
Wie alles ruhiger wird ohne Sonne. Die Temperaturen waren die ersten Boten. Kühles Raues. Und wir hinter Glasscheiben ohne die Sorgen zu vertreiben und gleichzeitig nicht zu wissen, was draußen woanders geschieht. Kein Wegwurf und kein Geld.
Lieber in der neuen Hängematte liegend und Wolkenhäfen zählend, denn der richtige Hafen ist noch zu nah an allem, was erst wiederkehren muss, damit blaue Augen wieder verzeihend sind. 
Mach den selben Fehler bloß nicht zweimal. Mach nichts zweimal am besten. Alles einmal zu machen als neues Lebensmotto, damit Karma sanft und kühl bleibt. 
Nein. 
Es ist kein Yoghurt mehr da.