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Donnerstag, 25. Februar 2016

{ES IST WIEDER FEBRUAR}

nichts gibt mir so viel berührung, wie das was es ist. 
und es ist wieder februar, doch ich freunde mich damit an.
selten so viel regen, schnee und sonnenlicht auf einmal gesehen. 
was davon ist nötig?
der zeitvertreib?
das vitamin D?
oder einfach nichts davon

ich nenne es eine isolierte phase. 
jedes jahr. zur selben zeit. 



Montag, 15. Februar 2016

{UND ICH FRAG DICH WAS GEHT UND DU FRAGST MICH WAS BLEIBT}

valentinstag ist vorbei und ich war nie anti oder pro. ein tag, wie ein tag, der benannt worden ist. ich finde trost in dieser vorstellung. dieser vorstellung der tausend rosen. davon, wie viel man sein kann. wie man sich inszenieren kann, sich zurücknehmen kann. man darf klischee sein, man darf sagen und lieben. 
wieso braucht man so einen tag?
ich brauche ihn, weil es an diesem tag in ordnung war. alles. nichts zu viel. oder doch?
oder nicht. kein verstecken. keine offenbarung. nur gutes. wirklich. planung. mit oder mit ohne. 
ich verstehe nicht das wesen dieses tages. 
vielleicht zu beginn eine zeit die besonders ist.
vielleicht in der mitte eine zeit die man durchleben muss. 
vielleicht zum ende hin zurückerinnern oder es einfach sein zu lassen. 

aber rosen sind okay. und schwarze spitze und alles, wie es normal sein könnte. 

es aber nicht ist.




als wäre das nicht mein leben. oder doch? weil es normaliät näher kommt? und ist das denn nicht besonders? nicht einfügsam in meine geschichte? aber weiß ich, dass ich meine geschichte alleine schreibe. 
manchmal denke ich; ich wäre kein mensch mehr. 

vielleicht. rosen sind okay. vielleicht.


Samstag, 12. Dezember 2015

{THE PICTURE ON MY WALL REMINDS ME; IT IS NOT SO BAD}

meine schwester hat immer richtig viel eminem gehört. glaube ich zumindest. zumindest war das ihre zeit und ich war 4 jahre jünger. das bin ich immernoch und das werde ich immer sein. 
jetzt höre ich wieder eminem.

seriöse zwischenmeldung: prüfungen durch, und zwar so richtig durch. wieder näher dran am arzt-sein. hach, dieses arzt sein. ich weiß immernoch nicht was ich hier mache.aber muss ich es denn schon wissen. 

ich bin wieder da. wieder am jungfernstieg sitzend, wieder klarer, wieder auf der jagd nach avocados. wieder in freudiger festival erwartung. wieder mit und ohne depression und mit und ohne euphorie. und endlich gehen-lassend.

das bild an meiner wand erinnert mich daran - es ist nicht so schlimm. 







morgendliche kunst. das ist wasserturm. das ist still und direkt nach dem regen. das ist hamburg. das ist alles. das ist dieses gefühl, was ich mir selber geben kann inzwischen.

Samstag, 28. November 2015

{DER ZWEITE VERSUCH}

was war vor einem jahr morgen? erster advent?
war da nicht auch eine party. aber nicht im vierten stock oder im ersten, sondern im dritten. 
war das wirklich vor einem jahr oder war das später oder früher?
vor was? nach was? die einordnung fällt immer schwerer. 
da war noch was. letztes jahr. nein, das war früher. ganz sicher. 
oder doch nicht?
es war auf jeden fall anderes wetter.
das hätte ich mir gemerkt. 
und laut gesungen hätte ich auch nicht. 
höchstens leise. obwohl nein, höchstens gesummt. 
doch ganz sicher, vor einem jahr war das alles schon so. und doch nicht so.
regen und sonne haben mich abgelenkt. 
wintergold endlich. 
aber letztes jahr nicht. 
oder doch.

aber wieso ist es überhaupt wichtig das zu wissen?