Dienstag, 5. August 2014

{FERN UND TRANSPARENT}

 sommer, der um sein überleben kämpft und die ersten gelben blätter. schnell verdrängen. blätter sind grün. es ist erst anfang august.
august. dieser monat. scheinbar doch diese grenze zwischen sommer und dem, was nicht sommer ist.
was war im juli alles bloß geschehen? unabhängigkeitserklärungen und erinnerungslose nächte. weil das der juli war. der sommer auf dem höhepunkt seiner bemühungen. 
wenn ich aus dem fenster schaue, dann tragen noch alle shorts und kaufen in letztet sekunde eis und wasser für staubige nächte. die segelflugzeuge sind immernoch laut und alles grün und unvergänglich. auch wenn es vergeht. das ignoriere ich einfach. erinnerungen voller renaissancecremefarbener morgenden in altbauzimmern, zerstrubbelter haare und alter freunde. ich weiß nicht wo sie stecken jetzt. vielleicht wird es zeit sie wieder zu finden. und wenn ich fertig bin mit meiner suche nach einem neuem zuhause, dann darf der herbst kommen. vielleicht sind schlummernde morgenden, kühle frische, raues wetter, lange hosen, feine strümpfe, roter tee und blaue hände und lippen wieder willkommen. meine hände liegen auf kaltem holz, vor mir bücher und geschriebenes. wäre jetzt lieber in wäldern. wäre jetzt lieber schon im herbst leider.

1 Kommentar:

  1. Deine Texte sind immer so verwirrend und anregend zugleich! Ich mag diesen Stil sehr!

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